Architekturbüro für klimagerechte Baukultur mit Sitz in Aachen und Berlin
Wir zeigen, wie Architektur ökologisch, sozial und ästhetisch zugleich sein kann: ressourcenschonend, klimaneutral und immer im Dialog mit dem Ort.
Aktuelles
Bauantrag Kindertagesstätte St. Gertrud in Lünebach eingereicht
Geschafft! Der Bauantrag für die dreigruppige Kita in Lünebach in der VG Arzfeld ist eingereicht. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte.
Zirkuläres Bauen: Bauen aus dem, was schon da ist
Der Bausektor ist kein Nebenschauplatz der Klimafrage, sondern ihr Zentrum. Rund 40 Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland entstehen durch Bau und Betrieb von Gebäuden. Etwa 38 Prozent des gesamten Rohstoffkonsums entfallen auf Gebäude und Infrastruktur — jährlich rund 500 Millionen Tonnen. Und mehr als die Hälfte des jährlichen Abfallaufkommens stammt aus dem Bauwesen.
Solange wir Gebäude nach dem Prinzip „herstellen, nutzen, wegwerfen" planen, sind diese Zahlen nicht zu korrigieren. Zirkuläres Bauen ist deshalb für uns keine Zusatzqualifikation und kein Label, sondern die Grundlage unserer Arbeit: Wir entwerfen so, dass Material seinen Wert behält — über die Lebensdauer eines Gebäudes hinaus.
Baustart Vinothek
Baustart! Am Ortseingang von Klüsserath an der Mosel entsteht eine neue Vinothek für das Weingut Kirsten Liebieg – Schiefer, Holz aus der Region und Stampflehm aus dem Aushub, Ausblicke auf die Klüsserather Weinlagen und Mosel inklusive. Wir halten euch hier auf dem Laufenden.
Kein Gebäude steht für sich allein. Jedes antwortet auf einen Ort, auf Vorhandenes, auf die Menschen, die es nutzen werden. Bauen heißt deshalb immer: weiterbauen. Am Bestand, an der Stadt, an einer Geschichte, die vor uns begonnen hat und nach uns weitergeht. Heute mehr denn je.
Denn die Rahmenbedingungen haben sich verschoben. Ressourcen werden knapper, Emissionen müssen sinken, öffentliche Haushalte sind angespannt. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen: Schulen sollen neuen pädagogischen Konzepten gerecht werden, Gemeinden brauchen dritte Orte für Begegnung, Bestandsgebäude warten auf eine neue Nutzung. Die Bauwende ist keine Option, sondern eine Verpflichtung für Architektinnen und Architekten unserer Generation, BauherrInnen, Verwaltungen und Gesetzgeber gleichermaßen. Sie beginnt mit einem genauen Blick auf das, was schon da ist: Was trägt noch? Was lässt sich ergänzen, umnutzen, verbessern? Abriss darf nicht die Regel sein, sondern muss gut begründet werden.
Wir bauen weiter.





